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Sojaallergie – eine „pflanzliche“ Unverträglichkeit

Soja

Längst sind die Sojabohne und ihre Produkte zum Trendfood avanciert und vor allem im asiatischen Raum ein integrativer Bestandteil der Kulinarik.

Gesund – oder doch nicht?

Soja punktet ganz ungefragt mit zahlreichen Vorteilen: neben seinen hochwertigen Aminosäuren besitzt es auch wertvolle Phytoöstrogene, denen ein positiver Einfluss auf unsere Gesundheit nachgesagt wird. Bei einer Unverträglichkeit gegen Soja  - genauer auf das in der Sojabohne enthaltene Sojaprotein – sollte auf einige Erzeugnisse dieser nahrhaften Pflanze jedoch lieber verzichtet werden.  Sowohl das industriell verarbeitete Sojalecithin, als auch das industriell isolierte Sojaprotein begegnen uns in einer Vielzahl von Fertigprodukten und gelten als Ursache für eine Allergie gegen Soja.

 

Vielfältige Beschwerden – eine Ursache

Die Auswirkungen und Symptome einer Allergie gegen Soja sind meist sehr vielfältig und oft nicht leicht von einer anderen lebensmittelbedingten Allergie abzugrenzen. Zu den Hauptsymptomen gehören Reaktionen der Haut bzw. der Schleimhaut und auch Verdauungs- sowie Atemprobleme.

Bei einer Unverträglichkeit gegen Soja sollte jedoch zwischen einer leichten und einer mittleren bis schweren Ausprägung differenziert werden.

Hauptsächlich allergen wirken unfermentierte Produkte aus Soja wie Sojamilch und –joghurt sowie Tofu und Tofuprodukte.

Fermentierte Produkte aus Soja wie Miso, Sojasauce oder Natto stellen bei einer leichten Allergie weniger Probleme dar.  In vielen Fällen liegt bei ärztlichem Attest einer Allergie gegen Soja auch eine allergische Kreuzreaktion mit anderen Hülsenfrüchten wie Bohnen vor.

 

Versteckte „Gefahr“

Doch nicht nur bei reinen Sojaprodukten ist es ratsam, die Augen offen zu halten: auch andere Produkte wie Schokolade, fertige Kuchen, Margarine, Backwaren, Zerealien oder auch Fertiggerichte enthalten häufig Sojalecithin. Dieser Bestandteil bildet einen bedeutenden Emulgator der Lebensmittelindustrie. Das im Soja enthaltene Lecitihin ist nicht immer auf Anhieb zu erkennen, häufig ist es unter dem Synonym E322, Lecithin (Soja) oder auch E426 getarnt.

 

Ein kleiner Reichtum an Alternativen

Auch bei einer Allergie gegen Soja ist es einfach, Sojaprodukte und ihre wertvollen Nährstoffe durch andere hochwertige Alternativen zu ersetzen. Für Veganer empfiehlt sich - im Bezug auf das Decken des Proteingehalts - ein Ausweichen auf Produkte aus Süßlupinen, Weizeneiweiß oder auch auf pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oder Nüsse.

Pflanzliche Milchdrinks wie z. B. aus Getreide wie Hafer, Dinkel oder auch aus Nüssen wie Mandeln ergeben köstliche Sojamilchalternativen.